Termine

Freitag 24.02.2012
18:15 - 21:00 Uhr
YOGA-Abend

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Dienstag 10.01.2012
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YOGA-Frühjahrkurs 2012

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Freitag 02.03.2012
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Yoga-Gesprächsabend

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Suchttherapie in der Naturheilkunde

Schwerpunkt Akupunktur

Nikotin

Es ist keine Erkenntnis der Neuzeit, dass das Rauchen zu den schädlichsten Dingen dieser Welt zählt.

Sie haben sich entschlossen, das Rauchen aufzugeben. Dazu kann ich Sie nur beglückwünschen. Aus meiner langjährigen Praxiserfahrung darf ich sagen, dass Patienten mit Kopfschmerzen, Leber- und Gallenbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Herzkrankheiten, Magenleiden und vielem mehr allein durch den Entzug des Nikotins und der übrigen Schadstoffe eine gute Gesundheit wiedergegeben werden konnte.

Nikotin ist in seiner Giftigkeit zu vergleichen mit Zyankali. Schon ein einziger Tropfen wirkt beim Menschen tödlich. Ein Grund für seine relative Verträglichkeit bei den geringeren Mengen in der Zigarette ist der rasche Abbau im Organismus, wenn dieser noch intakt ist, und bei längerem Rauchen die eintretende Gewöhnung an das Gift. Nikotin peitscht die Funktion der Strukturen des vegetativen Nervensystems auf, fördert die Ausschüttung von Adrenalin aus den Nebennieren und schafft somit sehr oft für Herz und Kreislauf bedrohliche Situationen.

Dazu kommt das eingeatmete Kohlenmonoxyd; ein gefährliches Blutgift! Es blockiert die Atmung der roten Blutkörperchen und schädigt dadurch irreversibel erhebliche Anteile des zirkulierenden Blutfarbstoffes, der für die "innere Atmung" so dringend wichtig ist.

Das sind aber noch lange nicht alle Schadstoffe. Bisher konnten aus der Gasphase des Tabaks fast 1.000 verschiedene Verbindungen isoliert werden wie z.B. Stickoxide, radioaktives Polonium, Arsen, Blausäure, Ammoniak usw.

Von den Schadstoffen im Tabak sind nach neuesten Erkenntnissen 27 hochgiftig und 8 krebserregend.

Nach der in meiner Praxis durchgeführten Entwöhnungsmethode genügt eine dreimalige Behandlung, um Sie zum Nichtraucher werden zu lassen, der Sie ja von Natur aus sind. Selbstverständlich bedarf es dazu Ihrer Mithilfe. Sie selbst müssen es wollen! Gründe dafür gibt es genug. Damit es Ihnen ebenso leicht fällt wie vielen, vielen Rauchern vor Ihnen, gebe ich Ihnen hier einige Tipps, die Sie genau und unbedingt beachten sollten:

  1. Entfernen Sie aus Ihrer Wohnung alles, was an das Rauchen erinnern könnte. Werfen Sie Ihr Feuerzeug weg, lassen Sie die Gardinen waschen und lüften Sie sehr lange durch.
     
  2. Machen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis bekannt, dass Sie nicht mehr rauchen.
     
  3. Kaufen Sie sich ein Sparschwein und stecken Sie ein Jahr lang jeden Tag den Betrag hinein, der sonst verraucht worden wäre. Sie hätten das Geld sowieso nicht. Nach einem Jahr werden Sie erstaunt feststellen, welchen Betrag sie angespart und nun für Ihren Urlaub oder andere Zwecke zur Verfügung haben. Denken Sie auch einmal daran, dass Ihnen mit jedem Päckchen Zigaretten der Staat kräftig in die Tasche langt!
     
  4. Stellen Sie nach Möglichkeit an Ihrem Arbeitsplatz ein kleines Schildchen auf mit der Aufschrift "Nichtraucher". Man baut sich damit selbst Barrieren auf, die man nicht so leicht überspringt.
     
  5. Nehmen Sie die verordnete Medizin pünktlich und gewissenhaft ein.
     
  6. Trinken Sie viel, aber vier Wochen lang keinen Alkohol! Durch meine Behandlung erfolgt eine erhebliche Stoffwechselumstellung. Nun möchte der Organismus sehr schnell von den angestauten Giften loskommen. Die Ausscheidung erfolgt zum großen Teil über das Nieren/Blasen-System. Sie werden feststellen, dass in den nächsten Tagen der Urin manchmal etwas dunkler gefärbt ist und oft auch sehr übel riechen kann. Das ist ganz normal! Wenn Sie in den nächsten Tagen also einmal ein leichtes Zittern oder Unwohlsein verspüren sollten, dann sind das keine Entzugserscheinungen, sondern der Körper wird mit den Giften nicht fertig. Sie müssen dann unbedingt trinken, möglichst einen Nieren/Blasen-Tee. Bewegen Sie sich in frischer Luft, machen Sie anstrengende Spaziergänge, damit Sie auch einmal ins Schwitzen kommen, und alles wird sofort leichter. Greifen Sie aber in solchen Situationen auf gar keinen Fall zur Zigarette. Damit verschaffen Sie sich nämlich keine Erleichterung. Im Gegenteil.
     
  7. Nun noch etwas sehr Wichtiges! Es gilt nämlich, die Handbewegung "Griff zur Zigarette" abzubauen. Es handelt sich hier um eine einprogrammierte Reflexbewegung, ähnlich dem Blick zur Armbanduhr. Wenn Sie Ihre Uhr plötzlich an dem anderen Handgelenk tragen würden, schauen Sie trotzdem immer wieder auf die bisherige Stelle. Wie geht der Abbau dieser Griffbewegung nun vor sich? Besorgen Sie sich Pfefferminzpäckchen, z.B. Fischers ohne Zucker. Die stecken Sie dann überall hin, wo Sie bisher Ihre Zigaretten aufbewahrt haben. Wenn nun diese unbewusste Handbewegung kommt, so muss die Hand auf diesen völlig fremden Gegenstand stoßen. Sie werden merken, dass sofort bei Berührung des Pfefferminzpäckchens durch das entsprechende Signal zum Gehirn Beruhigung über Sie kommt. Der Akupunktureffekt wird wieder voll wirksam. Das Pfefferminzbonbon selbst müssen Sie nicht unbedingt lutschen, wenn Sie z.B. eine Abneigung gegen Pfefferminz haben. Wichtig ist allein die Hand. Aber...... ersetzen Sie bitte das Rauchen nicht durch Naschen üblicher Süßigkeiten; auf keinen Fall. Sie würden sonst nämlich sehr schnell an Gewicht zunehmen, Ihren Organismus übersäuern und so "den Teufel mit Belzebub austreiben".
     
  8. Wenn Sie diese Ratschläge beherzigen, werden Sie vom Rauchen loskommen und zu den Menschen gehören, die mit ihrer Gesundheit etwas Besseres anzufangen wissen. Wenn Sie weiterhin Ihre Eßgewohnheiten den biologischen Erfordernissen anpassen, worüber ich Sie gerne berate, werden Sie auch garantiert nicht zunehmen. Die Angst vor einer Gewichtszunahme hält viele Menschen von der so dringend wichtigen Raucherentwöhnung ab. Diese Bedenken sind unbegründet.
     
  9. Nehmen Sie den vereinbarten Termin für die "Nachschau" unbedingt wahr. Sollten aber ernsthafte Schwierigkeiten auftreten, muss nachbehandelt werden. Diese Nachbehandlung wir zu den üblichen Gebühren abgerechnet.


Zum Schluss:
Der Abschied vom Tabak fällt Ihnen leichter, wenn Sie öfter einmal positiv an Ihre Gesundheit denken. Jahr für Jahr müssen viele Raucher die Amputation eines oder gar beider Beine in Kauf nehmen.
Auch vor Lungen- und Kehlkopfkrebs brauchen Sie sich nicht mehr zu fürchten, denn Sie haben heute den entscheidenden Schritt in ein gesünderes Leben getan.

Und am besten lesen Sie diese Zeilen immer wieder einmal durch.

 

Alkohol

Bei Alkoholkranken kann die Akupunktur wertvolle Hilfe bei der Entgiftung und bei der psychischen Stabilisierung der Persönlichkeit des Patienten sein. Durch die Schaffung einer entspannten Atmosphäre, zwischen Patient und Behandler wird der Weg geöffnet für das meist anstrengende, aber notwendige psychotherapeutische Gespräch. 

 

Essstörungen (Adipositas)

Es hat sich eingebürgert, Übergewicht als Sucht der Akupunktur zuzuweisen.

Hier ist jedoch deutlich zu unterscheiden, was hat zum Übergewicht geführt?

  • Essstörung
  • andere, auch hormonelle Faktoren.

Mit Akupunktur behandle ich die Essstörungen, hormonelle Verschiebungen bedürfen anderer therapeutischer Ansätze.

Nach der traditionellen Ansicht führen häufig Schwächen einzelner Organsysteme insbesondere im Milz-Pankreas-Meridian zu übermässigen Hunger.

Neben Akupunktur zur Stärkung der Organsysteme dient auch hier das therapeutische Gespräch, Aufklärung über gesunde Ernährung und Bewegung, Suggestion und Tiefenentspannung nötig.